Vernetzte Gesundheit – für alle!

Liebe Teilnehmer und Teilnehmerinnen,
Sehr geehrte Damen und Herren,

eindrucksvoll wurde bewiesen, dass alle von einer besseren Vernetzung im Gesundheitswesen profitieren können.
Auf der Eröffnungsveranstaltung traten gerade diejenigen, die nicht mitten im Leben und im Fokus der Gesellschaft stehen, aus dem Schatten ins Licht. Sie haben uns gezeigt, wie eine bessere Vernetzung dabei hilft, jedem zu einer auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittenen Behandlung zu verhelfen. Patientinnen und Patienten können so viele Irrwege durch unser Gesundheitssystem erspart bleiben.
Auch digitale Helfer spielen lange keine unbedeutende Rolle mehr bei der Suche nach dem richtigen Behandlungspfad. Die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich aber auch mögliche Visionen für die Zukunft, in der TI, EPA und AMTS zum Alltag gehören, wurden am Donnerstag diskutiert.
Gesundheit für alle heißt auch Gesundheit für zuvor chronisch und nahezu unheilbar Kranke. Seien es von Hepatitis C Betroffene oder Patientinnen und Patienten, denen konservative Maßnahmen nicht mehr zu einem unbeschwerten Leben verhelfen können. 

Der Kongress hat aber auch gezeigt, dass auch nach zehn Jahren Vernetzter-Gesundheit, noch viele Aufgaben und Herausforderungen auf uns warten. Vergütungsstrukturen müssen verändert werden; neue Trägermodelle müssen entwickelt werden; Fachkräfte aus allen Gesundheitsberufen müssen weitergebildet, umworben und effektiver eingesetzt werden.

Auch für das nächste Jahr haben wir uns viel vorgenommen. Seien sie Teil der Lösung. Diskutieren Sie mit. Erzählen Sie uns von Ihren Visionen. Für eine Zukunft, in der es heißt: Ganz Deutschland? Nein! In einem kleinen innovativen Bundesland, ganz oben, dem echten Norden, dem Land zwischen den Meeren, dort gibt es eine gute medizinische Versorgung, weil alle Menschen dort zusammen an der Lösung gearbeitet haben.

Anregungen gerne an die neue Organisation des Kongresses „Vernetzte-Gesundheit“ unter ruth.hessesozmi.landsh.de.

Ruth Hesse, LL.M.
Leiterin des Referats VIII 45
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren